Fortbildung Das Theater Augusto Boals
Ab 2026 bei übernimmt das DGB-Bildungswerk NRW e.V. unseren Ansatz bei der Arbeit mit Augusto Boal und seinen Methoden. Beispielhaft haben wir drei workshops, die Siegfried Bast in Köln, in der Commedia, gibt verlinkt.
| Zielgruppe: | Theaterpädagog*innen, Schauspieler*innen, Regisseure*innen, Dramaturg*innen, Supervisor*innen, Coaches und (Unternehmens-)Berater*innen, therapeutisch Tätige, Pädagog*innen, Lehrer*innen, Akteur*innen in der politischen Bildung und in (psycho)sozialen Berufsfeldern, Studierende in den Bereichen Theaterpädagogik, Kulturpädagogik, Soziale Arbeit sowie alle, die sich für die Theaterarbeit nach Augusto Boal und seine Methoden interessieren Theater |
| Form: |
Bildungsurlaub oder Workshops https://www.dgb-bildungswerk-nrw.de/seminare/e4-267536-117 |
Informationen zu Augusto Boal
Augusto Boal (1931-2009) gilt als der weltweit bedeutendste Theaterpädagoge. Sein Konzept des "Theaters der Unterdrückten" kombiniert Methoden aus Theater/Schauspiel mit Impulsen aus Pädagogik, Politik und Therapie. Boals partizipatives Theaterverständnis, sein unerschöpflicher Fundus an Schauspiel-Übungen, die von ihm entwickelten klassischen Methoden ("Forumtheater", "Unischtbares Theater". "Zeitungstheater" und "Statuentheater") sowie die neueren Methoden ("Regenbogen der Wünsche") haben die Theaterpädagogik in Europa und weit darüber hinaus entscheidend geprägt. Augusto Boal steht für ein Theater der Menschenrechte, das autoritären Strukturen das Prinzip des Dialogs entgegensetzt, das sich gegen Repression und Diskriminierung jedweder Art engagiert, zum Widerspruch ermuntert und dazu einlädt, auf der Bühne Lösungen für soziale oder auch individuelle Konflikte zu ersinnen. In Boals Theater wird die klassische Trennung von Bühne und Publikum aufgehoben, d.h. die Zuschauenden nehmen selbst das Heft in die Hand und werden zu Mit-Akteuren der Bühnenhandlung.
