Off-Theater nrw -
Theater, Tanz und Kultur

Foto Michaele Messmann

Michaele Messmann

Kulturmangerin und Leiterin des Kulturamtes Korschenbroich

Besuch der Fortbildung Kulturmanagement 2006 – 2007

Michaele, Du hast vor drei Jahren die Fortbildung Kulturmanagement beim Off-Theater nrw besucht. Was war Dein Motiv für die Teilnahme?

Mein Motiv für die Teilnahme war die Übernahme der Leitung des Kulturamtes der Stadt Korschenbroich im Juli 2006. Über die Presse erfuhr ich von dem Angebot des Off-Theaters und konnte mich in einer Informationsveranstaltung davon überzeugen, dass diese Fortbildung genau auf meinen künftigen Aufgabenbereich zugeschnitten ist. Ich war sehr motiviert, für diese neue Position auf verschiedenen Ebenen und zu diversen Aspekten Input zu bekommen.

Was hat Dir die Fortbildung in persönlicher Hinsicht gebracht?

Die einjährige Fortbildung hat mir, obwohl sie berufsbegleitend am Wochenende stattfand und anspruchsvoll und damit auch gelegentlich anstrengend war, sehr viel Spaß gemacht. Dazu haben besonders die Dozenten und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Gruppe beigetragen. Es war ein fruchtbarer Austausch, es gab spannende Diskussionen und interessante Begegnungen.

Welche fachlichen und methodischen Anregungen konnte Dir die Fortbildung vermitteln?

Aufgrund der Art und Weise der Vermittlung sind mir beispielsweise die Grundzüge der Betriebswirtschaft klar geworden und haben mich zum ersten Mal tatsächlich interessiert. Für meine Arbeit wesentlich sind die Methoden des Projektmanagements. Neue Ideen für kulturelle Angebote zu haben, ist sicherlich eine gute Voraussetzung. Für deren Realisierung gilt es jedoch, daraus konkrete Projekte mit klaren Zielen zu entwickeln und die Umsetzung detailliert zu planen. Die dafür notwendigen methodischen und fachlichen Anregungen und Anleitungen hat mir die Fortbildung vermittelt.

Was hat sich durch die Teilnahme in beruflicher Hinsicht verändert?

Die methodischen Anregungen waren sehr hilfreich für die Professionalisierung meiner Arbeit. Der Austausch war wichtig, um neue Ideen und den Mut für neue, unkonventionelle Wege zu entwickeln.

Was genau ist Dein heutiges Berufsfeld?

Mein Berufsfeld umfasst nicht nur die Kultur, sondern auch die Bereiche Schulen und Sport sowie Kindertageseinrichtungen. Es ist ein recht komplexes Aufgabengebiet und verlangt ein hohes Maß an Flexibilität durch den häufigen Themenwechsel. Bei Schulen und Kindertageseinrichtungen gilt es, gesetzliche Vorgaben umzusetzen. In der Kultur wird Kreativität verlangt, Neues zu etablieren und auch zu experimentieren. Eine öffentliche Diskussion über Kultur und das Einbinden der Bürgerinnen und Bürger halte ich dabei für sehr wichtig.